TAGEBUCH 2026

16.7.2026

15.7.2026 Fotosession in Zürich

 

14.7.2026

Auf SRF Regionaljournal 24.4.2026 (Katharina Vonow erhält den Bündner Kulturpreis 2026) ist ein Gespräch aufgezeichnet.  

 

13.7.2026

 

12.7.2026

 

 

11.7.2026

 

Schloss Tarasp

 

Lavin

 

10.7.2026 Müstair

 

Regula Verdet

9.7.2026 Regulas Garten in Guarda

 

8.7.2026 wieder unterwegs. Linard Nicolay in seiner Ausstellung in Bergün

 

Skizzen auf braunem Papier A4

 

7.7.2026

6.7.2026

 

5.7.2026 Unterwegs mit dem BüGA durch den Sommer

 

4.7.2026

 

3.7.2026

2.7.2026 Skizze in Gravières gemacht A4

 

1.7.2026

 

 

30.6.2026

 

 

29.6.2026 Michtechnik auf Holz 28x28cm

 

Lieber Saajid
Das, was du da schreibst Was mit mir in letzter Zeit geschieht: Rückzug aus dem spirituellen Rollenspiel und meinen vermeintlichen Zuständigkeiten….. , ist mir auch passiert. Eine erfreuliche Befreiung!!! Die Webseite der Schulung / der spirituellen Lehrerin hat sich selbst über Bord katapultiert und ich habe freudig eine Kunstseite daus gemacht. .Die Kunst, die da entsteht, kann ich getrost verschenken und wenn jemand sie kaufen will, ist das auch gut. Ich muss nichts mehr.

Freudig grüsse ich dich im Club der Lebenden, der kindischen und staunenden und und…..
ganz herzlich
Katharina 

28.6.2026

 

27.5.2026 wieder in Cresta. Aich hier ist es wunderschön!!

 

26.6.2026 Abschied von Gravières, Südfrankreich

 

Kastanienbaum

 

Wanderung rund um den Lac Villefort

 

16.6.2026

 

 

 

 

11.6.2026 im Atelier in Gravières, Skizzen auf A4 Papier 

 

10.6.2026

9.6.2026

 

8.6.2026

7.6.2026

 

Wir sind in Frankreich und haben keinen Internetverbindung. Nur wenn wir in ein grösseres Dorf fahren.

 

3.6.2026

 

2.6.2026 Deniese Ziegler hat fotografiert!

 

Die Ausstellung in der Galaria Fravi ist verlängertbis Ende Juni. Besichtigungen bitte telefonisch anmelden.079 913 12 35

 

1.6.2026 Es hat die ganze Nacht geregnet! So ein Glück nach dieser Trockenperiode.

 

31.5.2026     2. Vollmond im Mai

 

Romana Ganzoni liest in unserem Garten. Immer wieder ein literarisches Highlight. 

 

 

Preisliste Galaria Fravi

30.5.2026 Heute und Morgen sind noch meine Bilder in der Galaria zu sehen.
Öffnungszeiten:
Samstag 16.00 bis 18.00 Uhr 
Sonntag ist Finissage  16.00 bis 18.00 Uhr

 

Heute bin ich von 9.30 bis 12 Uhr im Fachgeschäft an der Neudorfstrasse 78 in Thusis und helfe aus im Verkauf. Wenn du Lust hast mich zu Besuchen, freuts mich.

29.5.2026 Skizze, Mischtechnik auf A4 Papier

 

28.5.2026 Skizze Miischtechnik auf A4 Papier

 

27.5.2026
Collegium 60plus Gespräche, Meditation und Malen bei mir im Atelier gestern.

 

26.5.2026 Baden mit Amélie. Mein Knie tat das kühlende Wasser und schwimmen gut.

 

25.5.2026 über Feldis.
Das ersta mal in meinem Leben sehe ich ein hellblauer Enzian

 

24.5.2026 im Brocki gefunden

 

23.5.2026 Tusche und Gesso auf A4 Papier

 

 

22.5.2026 Rofflaschlucht

 

21.5.2026

 

20.5.2026

19.5.2026
Skizzen/Entwürfe für einen Buchcover von Bettina Gugger

 

18.5.2026

 

17.5.2026 

 

Eingang in die Galaria Fravi

16.5.2026 Öffnungszeiten für die Ausstellung in der  Galaria Fravi
Freitag 18 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag 16 bis 18 Uhr
Pfingstsonntag geschlossen
Dauer der Ausstellung bis Sonntag 31.5.2026 (Finissage 16 bis 18 Uhr)

 

 

15.5.2026

 

14.5.2026

 

13.5.2026 Ein Geschenk vom Bergindianer vor vielen Jahren.

 

12.5.2026

 

11.5.2026
Herzliche Gratulation an meine geliebte Tochter Franziska.
Du hast heute Geburtstag ! Mögen Deine Wege glücklich sein.

 

10.5.2026 Training zu Hause, bis es dann auch im Freien wieder geht.

 

9.5.2026 heute ist Vernissage ab 16.00 bis 20 Uhr in der Galaria Fravi in Domat/Ems

 

8.5.2026 Wir wandern immer etwas weiter!

7.5.2026

6.5.2026 im Garten

 

5.5.2026
Einrichten der Ausstellung in der Galaria Fravi, Via Fravi 2, Domat/Ems.
Vernissage ist am Samstag 9.5.26 16  bis 20 Uhr.
Ausstellungsdauer bis 31.5.2026

 

4.5.2026

 

3.5.2026

 

2.5.2026

 

1.5.2026 mit den Vollmondfreundinnen unterwegs...

 

30..4.2026 Es entsteht Thomas neuer Garten

 

Ausstellung Malereien  in der Galaria Fravi Domat/Ems

Galaria Fravi Domat/Ems. Vernissage 9.5.2026 16.00 bis 20.00 Uhr
Ausstellung vom 10.5. bis Finissage 31.5.2026
Ich male. Mein Leben.

 

29.4.2026

 

26.4.2026

 

Meine Enkelin.

Beim Apero im Bündner Kunstmuseum:
Reto Hänny, Romana Ganzoni, Katharina Vonow und Christa Stalder

24.4.2026

Die Ehrung der Bündner Kulturpreise ist gelungen!Romana Ganzonis Laudatio für mich war total eindrücklich! Ich bin reichlich beschenkt und geherzt worden.

Hier der Text:

 

Liebe Katharina

Liebe Anerkannte und Geförderte

Fich stimà signur cusglier guvernativ Parolini, char Jon Domenic

Sehr geehrte Frau Standespräsidentin Favre Accola, liebe Valérie

Sehr geehrter Herr Stadtrat Gredig, lieber Simon

Liaba President vu dr Kulturkommission Köbi Gantenbein

Liabi Feschtgsellschaft

Gentili presenti

 

 

In Katharina Vonows Foto-Buch «Praden. Vom Überleben auf dem Dorfe» sagt die 1919 geborene Anni:

 

Zspaat isch miär dia Wermi entgägechon

 

Diesen Satz werden wir von Dir, liebe Katharina, in Bezug auf die Ehrung Deines Werks durch den Kanton Graubünden nicht hören. Ich sage mit Bedacht «Werk», nicht «Lebenswerk», denn Dein Werk ist nicht abgeschlossen, Du lebst ja noch – und wie!

 

Herzlichen Glückwunsch zum Bündner Kulturpreis 2026, verbunden mit herzlichen Grüssen an Deinen Gefährten, Thomas, Deine Familie, Deine Freundinnen und Freunde, Deinen Hund Amélie und Momo selig.

 

Möge Dich die Freude von allen, die hier sind, umfassen wie die weichen Arme Deiner geliebten Grossmutter, Rosa.

 

Ihren weichen Busen zum Versinken können wir nicht bieten, das konnte nur sie: Deine Grossmutter. Im dunkelblauen Kleid mit den weissen Tupfen roch sie nach feiner Seife und erzählte Dir viele Geschichten, die von der Liebe handelten. Dazu trug sie eine Perlenkette. Wie Du heute eine Perlenkette trägst - zu ihren Ehren. Und ich trage ebenfalls eine Perlenkette - zu Deinen Ehren.

 

Ach, Katharina, was muss es für eine Lust gewesen sein, bei Deiner Grossmutter zu sitzen, von ihr erblickt werden, ab Geburt im Juli 1951.

 

Im Kreissaal der Klinik Fontana in Chur herrschte Verwirrung. Weil die Hebamme schwieg - und dabei versonnen lächelte.

Ein Mädchen?

Sie schüttelte den Kopf.

Ein Junge?

Die Hebamme schüttelte wieder den Kopf. Weder Mädchen noch Junge, sagte sie.

Wie bitte?

Wir haben es hier mit einem Kind zu tun, das alle Kategorien sprengt, es ist nämlich - eine Künstlerin!

Die winzige, noch zahn- und haarlose Künstlerin, blickte in die Augen der Mutter und in die Augen des Vaters, die sie spiegelten und ihr das Du anboten. So wurde Katharina ein Ich und geriet zu einem Mädchen, das dauernd Märchen las. Natürlich! Sie sind geheimnisvoll, voller Abenteuer, famos gestaltet. Das war Katharinas Ding. Kein Wunder, mit einer Mutter, die Grafikerin war und einem Vater, der als Fotograf arbeitete und malte. Ihr Gestaltungswille liess sie auch prima zwischen zwei Brüdern navigieren.

Ein Familienfoto zeigt die Elfjährige mit ihrer ersten Kamera, ein 120er Film von Agfa, zum Klick-Klack-Durchziehen. Sie tanzt. Der Bruder wippt, der Vater schaut gelöst. Ahnen sie, was dieses Geschenk bedeutet? Dass Katharina fortan fotografierend Perspektiven und Menschen finden würde. Auf ihren Reisen um die Welt - nach Praden im Schanfigg und nach Cresta bei Rodels im Domleschg, wo heute ihr Glücksort ist. Haus, Garten und vor allem: das Atelier. Auch ihr besonderes Bett. Aus Birkenholz, gut verankert, im Geäst luftig, voller Träume.

 

Von Cresta aus sieht Katharina den Piz Beverin, alle sagen, wie schön der sei. Ja, das stimmt, sagt Katharina, aber mein Lieblingsberg ist der Calanda.

 

I han mengmol z’Gfühl, i könnt mit ama Berg besser reda als mit ama Mensch, sagt Christian aus Katharinas Praden-Buch.

 

Oder mit einem See? Dem Crestasee? Katharina schreibt:

 

«In ihm habe ich mich…gespiegelt. Mit meinen beiden Mädchen Franziska und Liliane (habe ich) darin gebadet. Dieser See gehört ebenso zu meiner Welt wie Praden...Dort habe ich meine kindliche Art zu sehen verfeinert, sie im Laufe der Jahre geschliffen. Meine Vorbilder sind der Himmel, die Sonne, die Wiesen, die Bäume, die Wolken, die Berge. Es sind aber auch die balkenartigen Walserhäuser, die Laute von sich geben, wenn man in ihrem Innern herumläuft.

 

In Praden hat sich meine Liebe zur Photographie vertieft. Meine Liebe zur Malerei. Die Berge…nehmen Gestalt an, werden zur Skulptur…darin integriere ich mich und nehme archaische Gestalt an. Diese Welt hält mich gefangen. Ihr kann und will ihr nicht entrinnen.»

 

Schön, bist Du geblieben, Katharina. Schön, gibt es im Mai wieder Arbeiten von Dir zu sehen, bei Fravi in Domat Ems. Hoffentlich stellst Du Deine neue Zeichnung des Fiat 500 aus. Dein erstes Auto. Die Familie schenkte es Dir zu Weihnachten, 1969. Gut vier Monate nach Woodstock: eine Explosion von Übermut, Neugier, Abenteuer, Freiheit. Wie Du. Damals warst Du 18. Abgeschlossene Fotografinnenlehre. Erste Stelle in Zürich.

Das kam so:

 

Du hattest Märchen im Kopf und Grossmutter Rosa an Deiner Seite, warst Künstlerin und gingst in die Sek. Und jetzt? Keine Ahnung. Handelsschule? Nach drei Stunden merktest Du, das wird nichts. Abbruch.

 

Papa, gsehsch Du mii als Sekretärin?, fragtest Du.

Jo. Als schlächti, antwortete er.

 

Berufsberatung.

 

Was macht Ihr Vater?

Er ist Fotograf.

Machen Sie das doch auch.

Okay, sagte Katharina, und begann zu leben.

 

Von ihrer Arbeit war sie so angefressen, dass sie nach weniger als zwei Jahren das väterliche Atelier übernahm. Endlich konnte sie gestalten. Sie war streng zu sich und anspruchsvoll, was ein Lehrer in St. Gallen förderte, eine charmante Bohnenstange – und mein Fan, sagt Katharina, die natürlich mehr wollte. Sie ging nach Zürich. Zu einem Star. Er zeigte ihr, wie sie nicht werden wollte.

 

Also flog sie mit einem One-Way-Ticket und 1000 Dollar nach New York, wo ein Job wartete. Als sie ankam, war er weg. Ein paar Umwege und Katharina sass im Greyhound mit einem anderen Ticket: 99 Days for 99 Dollars. Sie fuhr durch die Landschaften. Zwischendurch fotografierte sie freiberuflich mit dem Apparat, den sie gerade hatte.

 

Ich war nie eine Apparaten-Fetischistin, sagt sie. Sie nahm die Nikon oder eine Rolleiflex SL66, damit konnte sie ganz nah ran, die Sujets ergaben sich, sie beobachtete, sie wartete, nie musste sie aktiv suchen, aber schnell zuschlagen, sofort abdrücken, wenn es soweit war. Kam sie zu spät, ärgerte sie sich grün und blau.

 

In den USA lernte Katharina, Menschen zusammenzubringen, sie verkehrte mit allen, interessierte sich für alle, auch auf eine ethnographische Art, das Offene lag ihr, Events zogen sie an, Filme, Feste, dafür hatte sie ein Flair, sie konnte inszenieren.

 

Fotografie ist ja immer auch Arrangement, sagt Katharina.

 

Nach 13 Monaten holten Mutter und Tante sie in die Schweiz zurück.

 

Nun stand sie in Lausanne mit himmelblauer Nylonschürze an der Theke eines Foto-Geschäfts. Die Portrait-Fotografie, die dort betrieben wurde, empfand sie als unterkomplex, der Verkauf gefiel ihr, sie verkaufte alles, 120er- und 135er-Filme, und sie war nicht zu faul, die 16-mm-Projektoren aus dem Keller nach oben zu schleppen. Irgendwann ging sie zum Chef und sagte: Sie bezahlen zu wenig, geben Sie mir diese Occasion Rollei SL66 mit drei Objektiven.

D’accord.

Katharina kaufte noch ein paar Adapter dazu, für Polaroid etc. und fotografierte ein Leben lang damit.

 

Zurück in Zürich, arbeitete sie als freischaffende Fotografin mit eigenem Atelier. Sie heiratete und gebar zwei Kinder. In ihrer künstlerischen Konsequenz vermied sie akademische Ausbildungsstätten; ihr Lehrer wurde der Maler und Plastiker Benito Steiner, der, wie sie, zu 100% für die Kunst lebte.

 

Sie realisierte Perfomances, Installationen, Fotocollagen mit der Tänzerin Dolores Wyss, machte Reportagen, für die NZZ und andere. Die New York Times brachte ihre Arbeit über Homeless People. Auf den Spuren von Alice Boner begab Katharina sich nach Benares. Alu-Suisse schickte sie nach Japan, China, Texas und Island. Für Modestrecken flog sie nach London und Paris. Das Tagesanzeiger-Magazin, die Annabelle, Marie-Claire und das Time-Magazine engagierten sie.

 

Ihre Ethik der Fairness erwuchs aus dem Respekt vor den Menschen, gleichzeitig gab sie allen Arbeiten den Katharina-Vonow-Twist, kreierte Eye-Catcher und war fasziniert von den Abstraktions-Möglichkeiten in Schwarz-Weiss.

 

Der künstlerische Direktor des Bündner Kunstmuseums, Stephan Kunz, zeigt sich beeindruckt «von diesem spezifischen fotografischen Blick, der uns unmittelbar zu Zeitzeugen macht...Überall ist…Lebensnähe, die…die Menschen am Rande der Gesellschaft mit den Hipstern der Szene verbindet, sodass in den Schwarz-Weiss-Aufnahmen von Katharina Vonow das Leben in all seinen Farben und Schattierungen erscheint.»

 

Katharina war unbefangen, witzig und ernsthaft, sie fing weibliche Dreiecke ein, sprich Venushügel, porträtierte Transleute aus dem Niederdorf und publizierte die Serie «Sexualität von Behinderten». Damit war sie ihrer Zeit voraus, schreibt die Kulturjournalistin und Freundin von Katharina, Bettina Gugger.

 

Katharina machte Bücher und Ausstellungen, die erste Einzelausstellung bekam sie mit nur 25 Jahren im Kunstmuseum Chur. Preise und Auszeichnungen folgten.

 

Eine steile Karriere.

 

Mit 50 der Bruch. Ihre Tochter verunfallte schwer, die Ehe zerbrach, Katharina hängte die Kunst an den Nagel und zog, erschöpft, nach Praden, dort erholte sie sich vom Leben, auch am Küchentisch - mit anderen, die sie spirituell anleitete. Zwei Bücher zeugen davon. Diesen Weg verfolgte sie im Domleschg weiter.

 

Da brach das Schicksalsjahr 2020 über die Welt herein. Katharina - die Antennen immer ausgefahren - reagierte mit schöpferischer Wucht. Sie malte und malte und malte. Mit Tusche und Mischtechnik, auf Papier, Baumwolle, Leinwand.

 

Gesichter, schlafend, staunend, ringend, Hände, Handschuh, Brüste, eine Ballerina, andere Körper in Bewegung, von Kopfstand zu rennend, sitzend, kniend, das Innere nach aussen gekehrt, durchscheinend, in Auflösung, verschmelzend.

 

Vögel, ein Frosch, Hirsch und Kind, Hirsche, Rehe, ein Hund oder Wolf, Mischwesen, Karpfen, Vase und Blume, ein Blumen-Teppich, Muster, Studien, das Dazwischen in Form von Schneeflecken, ihren Bruder Ueli, Getöpfertes, Installationen, Holzarbeit, eine Feder, Masken, Striche zum Ende der Massnahmen, wie in eine Gefängniswand geritzt.

 

Und eine Madonna mit roten Nelken – oder ist es eine Wunde? Russland hat die Ukraine überfallen. Und es gehen weitere, mörderische Kriege los.

 

Was macht Katharina Vonow? Sie malt – und fotografiert wieder.

 

Als ich ihr - zufällig - telefonisch die Kulturpreis-Botschaft überbrachte, lag sie - kurz nach ihrer Knieoperation - im Kantonsspital und schaute zu der mit Morphin vollgepumpten Frau im Nebenbett; ihr Bein hing mit feinen Fäden an einem Gestell.

 

Ein Wolkenbein an einer Fotostange, sagte Katharina.

 

Ach, Katharina, Du poetisierst sogar das Kantonsspital.

 

Wo auch immer Du bist, geht eine Tür auf, es ziehen Neugier ein und etwas Sanftes, feiner Humor, grosszügige Gesten, Abenteuer und die Freiheit, das zu rahmen, was wir wollen.

 

Du machst es uns vor: Den Fokus bestimme ich.

 

Danke.

 

Und: Hoch die Herzen!

 

 


 
Liebe Katharina
 
Das Porträt ist nun glücklicherweise doch schon heute auf cültür:
 
Ich wünsche dir eine tolle Preisverleihung. Lass dich feiern!
 
Herzlich
Bettina Gugger

 

20241029-logo-cueltuer

Von zarten Welten und Götterfunken

Der Kanton Graubünden ehrt die Malerin, Fotografin und Heilerin Katharina Vonow mit dem Bündner Kulturpreis 2026 für ihr Lebenswerk. Hinter ihrer Kunst steht ein unbändiger Drang nach Freiheit und die Lust am Unbekannten.

Vonow_5_Porträt
Katharina Vonow in ihrem Atelier in Rodels. (Bild: Katharina Vonow)

«Das Atelier ist mein Glücksort», so Katharina Vonow, «meist fliessen hier die Ideen, aber ich bin eigentlich immer auf Empfang». In ihren Bildern finden sich feminine Aliens in High Heels, geisterhafte Erscheinungen, begleitet von Elefäntchen, oder verschwommene Kindergesichter, die sich irgendwo zwischen den Welten zu bewegen scheinen. Katharina Vonow schöpft aus diesen Welten zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein und dem Bereich des Intuitiven, der bei ihr sehr stark ausgeprägt ist. Genauso wie das Mysteriöse, Zarte, das erst im Begriff ist, irgendwo im Bewusstsein aufzutauchen, finden aber auch Wut und Schmerz Ausdruck in ihren Werken, wie beispielsweise in «America first», das Vonow kurz nach der erneuten Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten malt. Es zeigt die Umrisse eines jubelnden Körpers, die Arme in die Höhe geworfen. Die rote Farbe scheint wie Blut in der ekstatischen Bewegung vom Körper zu spritzen. Oder dann ist da diese männliche Gestalt mit erhobenem Weinglas inmitten von kreisenden Kampfjets und Hubschraubern, die sie im Juli 2025 malt. Das Gesicht erinnert an ein skulpturales Herrscherbild.

Vonow_2_Krieg
Ein Herrscherbild. Juli 2025 Tusche auf Cotton 80x60cm (Bild: Katharina Vonow)

Ausbruch der Kunst

Katharina Vonow bleibt jedoch nie lange bei einem Motiv hängen. Sobald sie ein Thema in ihrer Gefühlswelt durchdrungen hat, treibt ihre Entdeckerfreude sie weiter voran. Sie malt Tusche auf Baumwolle oder Leinwand, mischt aber auch die Techniken und Materialien. Für die koboldartigen Wesen, die sie 2023 in der Galaria Fravi in Domat/Ems ausstellte, dienten ihr die Umrisse ihrer Grosskinder als Vorlage.

Als sie 2009 das Haus bei Zürich, das noch aus ihrer Ehe stammte, gegen das Haus einer Bekannten oberhalb der Kirche in Rodels tauscht, geht ihre Reise als Malerin so richtig los. Nach acht Jahren in Praden will sie wieder unter die Menschen. Hier wirkt sie bis 2024 auch als spirituelle Lehrerin, Wanderführerin und veranstaltet Seminare, bis die Kunst 2020 eruptionsartig aus ihr rausbricht. In ihren Bildern verarbeitete sie die Corona-Krise, die diffusen Ängste beim Ausruf der Pandemie und die Isolation des Einzelnen durch die auferlegten staatlichen Massnahmen. Dabei berühren ihre Werke die zarten Schichten des Unbewussten. Sie lassen den Betrachtenden zur Ruhe kommen, deuten an, ohne eine Lesart aufzuzwingen. Vonows Werke strahlen dabei immer eine Freiheit aus. Von Freiheit spricht auch eines ihrer jüngsten Werke, an dem sie gerade arbeitet, eine Zeichnung auf Leinwand, 1,60 Meter auf 1 Meter, die ihr erstes Auto, einen Fiat 500, zeigt, den ihr ihre Familie 1969 zu Weihnachten schenkte. Die reduzierten roten Pinselstriche erzählen von der besonderen Bedeutung, die das Auto für die damals 18-Jährige hat.

Vonow_Auto_2
Katharina Vonows erstes Auto Jahrgang 1969. Tusche auf Cotton 160x100 cm (Bild: Katharina Vonow)

Aufbruch ins grosse Abenteuer Leben

Vonow absolviert eine Fotografenlehre im Fotogeschäft ihres Vaters in Chur, nachdem ihre Mutter ihr vom brotlosen Beruf der Grafikerin abgeraten hat. «Aber eigentlich wollte ich immer nur Künstler sein, habe mich allerdings nicht getraut, diesen Wunsch zu formulieren.» Die Atmosphäre eines Künstlerateliers saugt sie zum ersten Mal als Kind auf, als sie einer befreundeten Malerin Modell sitzt. Auch wenn sie sich an die Malerin selbst später kaum mehr erinnert, weckt der Geruch von Ölfarbe wieder die Erinnerung an dieses Fluidum eines Künstlerateliers. Durch den Vater, der im Vorstand des Kunsthauses Chur ist, kommt sie früh in Berührung mit den Werken Augusto Giacomettis, die sie nicht mehr loslassen. Vonow erinnert sich auch an die Rundgänge mit dem Künstler Matias Spescha mit den jungen Künstler:innen, die jeweils die Weihnachtsausstellung bestritten. «In dieser Atmosphäre war ich glücklich.»

Nach der Lehre, in der sie viele gestalterische Möglichkeiten und Freiheiten geniesst – die junge Katharina leitet bereits nach eineinhalb Jahren das Fotogeschäft des Vaters – bricht sie auf ins grosse Abenteuer Leben: «Schauen, ablichten, Jobs, Glück.» Von Chur zieht es sie nach Zürich und von dort in die USA. Vonow schlägt sich mit Gelegenheitsjobs als Fotografin durch. Obwohl sie vor ihrer Abreise nur einen Englischkurs besucht hat, wird sie bald für eine Amerikanerin gehalten. Ihre Gabe zuzuhören, öffnet ihr Herzen und Türen. Nach einem Jahr kommt sie der Bitte der Mutter nach, doch wieder nach Hause zu kommen. Sie richtet sich in Zürich ihr eigenes Atelier ein und arbeitet als freischaffende Fotografin und Künstlerin, realisiert Performances und Installationen, etwa die Schwarz-Weiss-Fotocollage «Federtanz» (1978), auf welcher die Tänzerin Dolores Wyss, den nackten Körper mit Federn bedeckt, zum Flug abhebt. 1976, mit gerade mal 25 Jahren, realisiert Vonow ihre erste Einzelausstellung im Kunstmuseum Chur. «Damals galt Fotografie noch nicht als Kunst», so Vonow. Sie porträtiert befreundete Schriftsteller und Transkünstler:innen aus dem Niederdorf. «Die meisten von ihnen sind damals an Aids gestorben», so Vonow. Sie erinnert sich gut an diese beklemmende Zeit, als noch wenig über HIV und Aids bekannt war und es auch keine Behandlungsmöglichkeiten gab.

Vonow_6_Dolores
Katharina Vonow , Chur*1951 / Dolores Wyss , Zürich 1946-2005 Walbourg. Ohne Titel, 1978/2025 Kohlepigment Druck, aufgezogen auf Forex (Bild: zvg)

Zwischen Mutterschaft, Weltreisen und Kunst

In den 80er-Jahren absolviert sie eine künstlerische Ausbildung beim Künstler Benito Steiner, der sie zum Profi gemacht habe. «Benito Steiner war verrückt, er lebte 100 Prozent für die Kunst.» Die Kunst und damit auch ihre Freiheit verteidigen, muss sie ein einziges Mal – nach der Geburt ihrer ersten Tochter. Obwohl das Mädchen ein Wunschkind ist, erlebt Vonow die Mutterschaft und die plötzliche Verantwortung erstmals als Schock, bis sie schliesslich die Tochter kurzerhand mit ins Atelier nimmt. Die zweite Tochter folgt bald und anstatt, mit den Kindern auf den Spielplatz zu gehen, richtet Vonow einen Sandkasten vor ihrem Küchenfenster ein. Die Kinder verbringen gerne Zeit mit der Mutter im Atelier, eine Tochter wird später selbst Künstlerin. Vonow vermag durch ihre Begeisterungsfähigkeit Wissen und Erfahrung weiterzugeben. So unterrichtet sie auch eine Zeit lang Fotografie an einer Zürcher Kunstschule.

Kunst und Fotografie begegnen sich

Vonow fotografiert für die NZZ, das Magazin des Tages-Anzeigers, fliegt für Reportagen nach London, Paris und New York. Für die NZZ-Wochenendbeilage realisiert sie zusammen mit Jürg Federspiel u. a. eine Reportage über Obdachlose, die sie nachhaltig prägt. Menschen interessieren Vonow, egal welcher Couleur, ob arm oder reich.

Nachhaltig prägt sie in den 80er-Jahren eine Reportage für die NZZ, in der sie auf den Spuren von Alice Bohner in Benares wandelt, einer Bildhauerin, Fotografin, Indologin, Übersetzerin und Kunsthistorikerin. Für einen Geschäftsbericht für Alusuisse-Lonza fliegt sie in zwei Wochen um die Welt und macht Halt in Indien, Japan, China, Texas und Island.

Ihre Fotografien sind humorvoll, pointiert und unbefangen. In der Serie «Weibliche Dreiecke» bittet sie 1987 ihre Freundinnen zu sich ins Atelier, um ihre Venushügel zu fotografieren. Es entsteht eine Serie à 51 «weiblicher Dreiecke», die auf den flüchtigen Blick an Cocktailgläser erinnern. Auch mit der Serie «Sexualität von Behinderten», die sie 1997 realisierte, ist sie ihrer Zeit voraus.

Mit 50 hängt sie die Fotografie an den Nagel. Nach einem schweren Unfall ihrer Tochter geht ihre Ehe in die Brüche und sie zieht sich nach Praden ins Ferienhaus ihrer Eltern zurück. Vonow muss sich vom Leben erholen und widmet sich der Spiritualität. Sie geniesst das einfache emeritische Leben mit Holzheizung und Eisblumen im Winter. «Die Walserkultur und die Landschaft haben mir gefallen». Sie besucht Gurus in Amerika und Indien. Dabei ist ihr stets wichtig, ihren Schüler:innen Instrumente an die Hand zu geben, mit denen sie selbst weiterarbeiten können, ohne die Verantwortung an eine Lehrerin zu delegieren.

Vonow_1_Stätzerhorn
Das Stätzerhorn, fotografiert am 1.2.2026 (Bild: Katharina Vonow)

In jüngster Zeit findet ihr künstlerischer Impuls auch wieder in der Fotografie seinen Ausdruck. Die Fotografien, die sie u. a. in ihrem Online-Tagebuch veröffentlicht, erinnern an Gemälde; eine Eisfläche, das bewegte Wasser in der Taminaschlucht, das dem Faltenwurf eines Stoffes gleicht, Eiskristalle oder eine Schwarz-Weiss-Aufnahme des Stätzerhorns, die an eine Wüstenlandschaft denken lässt.

In der Malerei schätzt Vonow die absolute Freiheit. «In der Fotografie hat man immer schon ein Objekt vor der Linse.» Beim Betrachten von Vonows Online-Tagebuch scheint es fast, als ob sich die Objekte nach Katharina Vonows Blick richteten. Parallel zu ihrer Malerei formieren sich auch in ihren neuen Fotografien diese zarten Welten, die diesen Schöpferfunken versprühen.

Vonow_4_Erruption
Serie aus der Corona-Zeit. (Bild: Katharina Vonow)

katharina-vonow.ch

Kulturpreisverleihung:

24. April, 14.00 Uhr, Auditorium GKB, Engadinstrasse 25, Chur. Mit anschliessendem Apéro.

Nächste Ausstellung:

«Ich male. Mein Leben.» Galaria Fravi, Domat Ems, 10. bis 31. Mai, Vernissage 9. Mai, 16.00 bis 20.00 Uhr.

Infos unter: galariafravi.ch

 

 

24.4.2026

23.4.2026

 

 

 

21.4.2026

 

Galaria Fravi Domat Ems 10.-31. Mai 2026

Vorschau: Galaria Fravi Domat/Ems. Vernissage 9.5.2026 
Ausstellung Malereien von Katharina Vonow 10.5. bis 31.5.2026
Ich male. Mein Leben.

 

20.4.2026 ... die Spaziergänge werden länger...
Von Bänkli zu Bänkli... Das Gehen immer suveräner!

 

19.4.2026

 

18.4.2026

 

17.4.2026

 

16.4.2026

15.4.2026

 

14.4.2026 Ich male/fotografiere mein Leben

 

13.4.2026 Die Glyziene fängt an zu blühen mit Sicht auf den Piz Beverin...

 

12.4.2026 Aus-Sicht vom Sofa. Piz Beverin herangezoomt

11.4.2026

10.4.2026 Aussicht

 

Liebe Katharina

Als spontane Reaktion auf dein künstlerisches Dasein, würde ich die Freiheit hervorheben, die dein Werk versprüht, den Mut, komplett neue Wege zu beschreiten, ohne sich vom Erfolg korrumpieren zu lassen. Diesbezüglich kannst du gerade für junge Menschen eine grosse Inspiration sein. Du zeigst mit deinem Werk, was möglich ist, wenn man der Kunst selbst folgt. Gerade in der Malerei gehst du vom eigenen Unbewussten aus, und schaffst es, diese filigranen, intuitiven Inhalte dem Betrachter zugänglich zu machen. Du hast mal gesagt, deine medialen und sensitiven Fähigkeiten seien immer selbstverständlich in deine Kunst eingeflossen, auch während deiner Zeit als Fotografin. Andersrum scheint es mir, dass dieser Götterfunke mit deiner Kunst zurück in die Welt springt!

Herzlicher Gruss aus Kairo

Bettina Gugger

 

9.4.2026 RTR Filmteam bei mir im Atelier.

 

8.4.2026 wieder im Atelier! "meine Stöcke" Mischtechnik auf Kalenderblatt A4

 

 

7.4.2026 mein Radius ist klein! Sicht von meinem Liegestuhl in Richtung Süden!

 

6.4.2026 Osternmontag Sicht vom Liegestuhl...

 

Mit Sicht gen Süden.

 

5.4.2026 Ostern mit Freunden und Nachbarn

 

4.4.2026 wiedermal im Büro!

 

3.4.2026

 

2.4.2026

1.4.2026

 

31.3.2026 wieder geschneit!

 

Eine Odyssee durch die Kunstwelten…

Mein ganzes Leben habe ich der Kunst gewidmet. Der Einstieg begann an der Hand meines Vaters, der mich Ende Fünfzierjahren mit ins Kunsthaus in Chur nahm. Ich war beim Anblick von den grossen Malereien  von Augusto Giacometti total elektrisiert. Später war es Mathias Spescha, der am Sonntag nach der Eröffnung der Weihnachtsausstellung uns Jungsters mit durch die Ausstellung nahm. Als Kind sass ich Model bei der Malerin Anni Vonzun......


 

30.3.2026 Geduld bringt hoffentlich Rosen!

 

28.3.2026

 

27.3.2026 bei mir wohnen die Dinosarier 

 

25.3.2026 Thomas macht von mir ein Pressebild!! Tusche auf Leinwand 100x160cm

Titel: Mein erstes Auto, ein Geschenk zu Weihnachten 1969!

 

24.3.2026

 

23.3.2026 im Garten

 

Aroser Zeitung

 

20.3.2026

18.3.2026 Stilleben

12.3.2026 Wieder zu Hause. Knieoperation gelungen!

 

Mache gerade eine Pause....bis bald wieder
Deine Katharina

 

8.3.2026

7.3.2026 Saharastaub überall. Mineralien für den Boden.

 

6.3.2026 fotografiert von Thomas

 

5.3.2026 Fantastische Ausstellung in Bregenz zu sehen!

 

4.3.2026 Selfie mit einem Portrait, das ich vor Jahren gemaclt habe.

 

Im Atelier 3.3.2026

 

Alle meine Fotografien und Malereien, Zeichnungen sind Seelenbilder. Egal welches Sujet drauf ist. Sie alle sind Teil von mir. Versteckte Intimität. In der Isolation von Corona 2020 ist es aus mir heftig herausgebrochen. 200 Tuschzeichnungen sind in zwei drei Monaten entstanden. Ich konnte einfach zuschauen. Es malte und malte. Jetzt ist es ruhiger geworden. Gestalterischer. Manchmal geht gar nichts. Ist einfach Ruhe. Dann sitze ich hier im Atelier und schaue die Bilder an und gucke nach innen oder aus dem Fenster raus. Schaue den Vögel und Eichhörnchen zu. Es ist Stille. Und dann kommt wieder eine Idee oder einfach Farben und es malt eruptiv. Manchmal sind klare Konzepte da und ich recherchiere, denke und mach dabei den Haushalt, gehe wandern oder schaue auf Instagramm News oder im Computer suche ich nach entsprechenden Abbildungen…

 

Kommt jemand in mein Atelier um ein Bild zu kaufen, ist das für mich  ein grosses Ereignis. Da ist ein Mensch der Anteilnahme an meiner Arbeit nimmt. Eine Wertschätzung. Ein Zeichen von der Welt da draussen. Ein Spiegel. Es berührt mich. Gleichzeitig bin ich froh, dass ich so im Stillen, quasi unbemerkt malen kann. Das konnte ich in jungen Jahren nicht sehen, was dieses Unentdeckt sein für Freiraum gibt. Ich bin frei von Erfolg.  Es würde mich stressen, für eine Ausstellung zu malen. Ich male einfach und wenn ich Bilder habe, stelle ich sie gerne aus. Ich fühle mich als Künstlerin inkognito! 

Beinahe täglich bin ich im Atelier. Oft kurz. Oft auch länger. Seit Ende 2024 habe ich die Schulung aufgelöst. Das hat die Ateliertüre noch weiter geöffnet!

 

Ich las gerade:  Jung fragte: Wozu bleibst du so wie du jetzt bist? Hinter jeden erschöpft sein, ich habe keine Kraft, ich brauche niemanden etc. liegt ein Vorteil. 

 

2.3.2026 R.A.B. in Almens gestern..

 

1.3.2026 noch mehr Fotos von der KOSTBAR in Almens bis heute Abend noch...

 

Selfies im Fluss Tusche auf Holz, 5teilig von Katharina Vonow

 


Im Fluss
von Liliane Krauss

27.2.2026 Vernissage im Landhus Almens um 18 Uhr

 

26.2.2026 Bleistift auf braunes Papier A4

 

25.2.2026 Tusche und Gesso auf  Kalenderpapier A4 'Es schneit!'

 

24.2.2026 Meine Arbeiten je 90x60cm Fotografien auf Leinwand zum Thema 'Im Fluss' aufgehängt für das kommende Wochenende. KOSTBAR in Almens. Ein kleines Volksfest mit Kunstschaffenden, HandwerkerInnen und die Bevölkerung. Es ist alle zwei Jahre.

 


Liliane und Thomas haben mir die Fotografien aufgehängt!

23.2.2026 Einrichten der KOSTBAR in Almens für das kommende Wochenende im Landhus und Dorf Almens.

 

 

22.2.2026 Imposantes Kunstobjekt von Richter in Sils Maria zu sehen.
K von Thomas fotografiert

 

Die Schöpfung hat uns den schönsten Planeten geschenkt.

21.2.2026

20.2.2026

19.2.2026

18.2.2026

17.2.2026

16.2.2026

15.2.2026

 

Es gibt hier einige Tage Sende-Pause!
Liebe Grüsse
Katharina

 

13.2.2026 Kalenderskizzen je A4 

 

12.2.2026 Kalenderskizze auf A4 Papier

 

11.2.2026 Kalenderskizze auf Papier A4

 

10.2.2026 Auf Besuch bei Amélies Freund

 

9.2.2026 auf der Katzenburg

 

8.2.2026

 

7.2.2026 im Atelier

 

6.2.2026 Meine Oelfarben-Palette

 

 

5.2.2026 mit dem Hundecouch und seinem neuen Hund unterwegs. Immer wieder was zu lernen!

 

Kalenderskizzen je A4

4.2.2026 Kalenderskizze

 

3.2.2026 hängender Mond im Geäscht

 

2.2.2026

 

1.2.2026

 

31.1.2026 Mischtechnik auf Kalender-Papier A4

 

30.1.2026 Tusche auf Baumwolle 80x60cm

 

29.1.2026 Skizze, Kreide auf grundiertem Papier A4
Das war mein erstes Auto. Ein Geschenk der Familie an mich mit 18 Jahren zu Weihnachten!

 

29.1.2026

28.1.2026 Glaspass gestern

 

27.1.2026

 

26.1.2026

Dieses Jahr werde ich 75 Jahre alt.
Ich habe noch eine Zukunft im Malen!
Warum?
Da ist noch die gleiche Kraft, die ich seit Anbeginn als Künstlerin spüre.

Das hat als Kleinkind angefangen. Ich sass Model bei der Malerin Anni. An sie kann ich mich nicht mehr erinnern. Der Atelierraum und die überwucherten Fenster sind in monochromen Grauton als Erinnerung noch immer präsent. Der Geruch von Ölfarbe elektrisiert mich seitdem immer von neuem, wie auch die stille Konzentration beim Entstehen von Kunst, die sich aus dem Unsichtbaren manifestiert.

Deshalb habe ich noch eine Zukunft!

 

 

26.1.2026 Skizzen mit Tusche in den Kalender 

 

25.1.2026 Sicht aus dem Fenster.

 

24.1.2026 immer wieder in der prächtigen und heilenden Natur am wandern!

.....von Lenz nach Lenzerheide und retour

... von Waltensburg/Vuorz - Brigels/Breil - Waltensburg

 

23.1.2026 Tusche auf Gesso, auf Holz 28x28cm

 

22.1.2026 Zur Wahl des Amerikanischen Präsidenten 2025 malte ich dieses Bild. Leider ist das Disaster eingetreten! Und was lernen wir daraus? Dass Demokratie wacklig ist. Die Fraze des Kapitalismus zeigt sich. Dass Solidarität, Menschlichkeit und Ehrlichkeit gefragt sind. Nicht wegschauen, was da geschieht. Sich selber an der Nase nehmen. Europa hat sich zu lange vom grossen Bruder beschützen lassen.  Dieser narzistisch kranke Staatsmann reisst alles zu Grunde. Es gibt starke, gescheite und ehrliche Frauen und Männer mit überragenden Fähigkeiten in den Staaten, in Alaska, Dänemark und ganz Europe, wie der ganzen Welt. Geben wir ihnen das Wort und die Führung. 

 

 

21.1.2026 Tusche auf Holz  24x32cm

 

20.1.2026 Tusche und Bleistift auf Holz 24x22,5cm

 

Autorinnenfoto 1978 aus dem 1. Foto/Textbuch "Frauen wie wir alle".
Links Yvonne Léger, rechts Katharina Krauss-Vonow (mein Ehe-Namen)

 

Tusche auf Baumwolle, 80x60cm

19.1.2026 Blumen für Yvonne Léger! Sie hat im letzten Herbst ihre Rolltreppe nach Hawaii betreten. Heute hätte sie ihren 85 Geburtstag gefeiert. Yvonne hat mich 1976 kontaktiert für gemeinsame Projekte.  Sie als Journalisitn und zukünftige Romanschreiberin und mich als Fotografin.  Wir haben von da an Foto/Text/Bücher gemacht, wie "Frauen wie wir alle" 1978, "Praden, vonm Überleben auf dem Dorfe" 1982, "Mannsbilder" 1986, sowie diverse Reportage und das letzte Projekt 2001 "FotoRoman ". Es waren wichtige und spannende 25 Jahre Zusammenarbeit für uns beide.
Gute Reise liebe Yvonne und ein grosser Dank von Herzen.

 

18.1.2026 Tusche auf Cotton 80x60cm

 

17.1.2026 Aussicht

 

16.1.2026 fotografiert von Thomas

 

15.1.20226 Wir waren Langlaufen. Es war prachtvoll!

 

14.1.2026 Eindrücklich dieses Neujahrritual!

13.1.2026 Urnäsch

 

12.1.2026

 

11.1.2026 Tusche auf Leinwand 3teilig je 80x60cm,  aus 'Tagebuch Ende Dezember'  2025

 

10.1.2026

 

9.1.2026

 

8.1.2026 Der Biber ist unten bei uns im Schlossteich angekommen!

 

7.1.2026

 

6.1.2026 Seit Tagen ist es recht kalt! 

 

5.1.2026 Work in Progree, Tusche auf Holz, 3teilig total 28x47cm

 

4.1.2025 Aurora lenkt immer noch ihr Pferd durch unseren Garten.

 

3.1.2026

2.1.2025